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Medical Center II

Gesund und nachhaltig

Zukunftsorientiert und „gesund“ sollte das Medical Center II werden. Warum? „Wir wollten hier in der Innenstadt ein rundum gesundes Gebäude bauen. Das gilt aus unserer Sicht insbesondere bezogen auf möglichst geringe Umweltauswirkungen“, betont Geschäftsführer Klaus Bathen, der sich als Bauherr und Investor verantwortlich zeichnet. „Geplant und gebaut wurde ein nachhaltiges  Haus, das durch das Zusammenspiel von sinnvollem Technikeinsatz und hochgedämmter Bauweise wenig Ressourcen verbraucht“, betont Architekt Christian Weicken.

Einige Leitsätze hatten sich Bauherr, Architekt und ausführende Gewerke gesetzt: ökologisches Bauen, „Gesundes Haus“, eine Bereicherung für den Gesundheitsstandort Unna. In das Medical Center II am Katharinen-Hospital sind  nun die Mieter eingezogen und erleben die Umsetzung dieser nachhaltigen Bauweise. Moderne Architektur und ein energetisch optimiertes Haus bilden den Rahmen für die vernetzte und gute Patientenversorgung in der Unnaer Innenstadt.

Insgesamt entstand ein Gebäude mit über 1700 Quadratmetern Nutzfläche auf drei Etagen. In allen Etagen konnten diverse „Splittungen“ erfolgen, um für die unterschiedlichen Praxen je nach Bedarf die Räumlichkeiten optimal anzupassen. Der Neubau ist selbstverständlich komplett barrierefrei sowie mit großen Aufzügen ausgestattet. Eine weitere, für die Citylage unverzichtbare Besonderheit: Eine große und helle Tiefgarage auf rund 2500 Quadratmetern wurde aufwändig erstellt. Insgesamt stehen 72 neue Stellplätze zur Verfügung.

Wenig Energieverbrauch, viel Frischluft

Erklärtes Ziel war, den CO2-Ausstoß und den Energieverbrauch des Gebäudes so gering wie möglich zu halten. Viele Maßnahmen sind dafür umgesetzt worden. Ein  zentraler Bestandteil ist der Luftbrunnen. Er saugt Frischluft an, die ständig im gesamten Gebäude verteilt wird. Dies sorgt für ein gutes Raumklima, selbst dann, wenn man aufgrund extremer Außentemperaturen auf eine Fensterlüftung verzichten möchte. Der Effekt: Im Erdboden gleicht sich die Lufttemperatur der Erdtemperatur an. Die Außenluft kann hierbei im Winter um bis zu zehn Grad angewärmt beziehungsweise im Sommer abgekühlt werden. Diese Luft wird im Gebäude über ein exakt dimensioniertes System in die Räume des Medical Centers II eingespeist.

Weitere Maßnahmen ergänzen das Energiekonzept. Die Betondecken des Gebäudes erhielten eine so genannte Betonkern-Aktivierung. Auch sie dient einer effizienten und angenehmen Klimatisierung des Gebäudes, indem in den Betonbauteilen ein wasser-durchflossenes Rohrsystem zur Kühlung der Räume eingebaut wird. Zugluft und energieaufwändige Klimaanlagen sind damit Vergangenheit. Auch für die Regenwassernutzung ist gesorgt. In einer unterirdischen Zisterne wird dieses gesammelt und für die Sprinkleranlage der Tiefgarage genutzt.

Die Gebäudehülle des Neubaus wurde aus einer mehrschichtigen Holzkonstruktion mit hochwertigen Dämmmaterialien erstellt. Bei den dreifachverglasten Fenstern und Dach galten die Vorgaben einer besonders wirkungsvollen Isolierung – bis hin zum begrünten Dach. Und grün wird ebenfalls das bestimmende Merkmal des Grundstücks hinter dem Medical Center II: Der Bereich soll sich zu einer „grünen Mitte“ innerhalb des Innenstadtquartiers entwickeln.

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Gesundheit vernetzt
Mit dem Medical Center II ist ein weiteres Haus für Ärzte und medizinisch-therapeutische sowie pflegerische Einrichtungen in direkter Nähe zum Krankenhaus entstanden. Dass wechselseitig große Synergien zwischen den Mietern entstehen, zeigt bereits erfolgreich das erste Medical Center. Wie dort werden die Einrichtungen im neuen Gebäude an der Oberen Husemannstraße sowohl untereinander als auch gerade mit dem Katharinen-Hospital als stationärem Partner vielfältige Kooperationsformen haben.

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